Gutshof wieder auf Sendung

Fürstenberg zu Gast bei BRF2!

Logo von BRF2 Radio mit blauer Schrift auf hellem Hintergrund

Von der Weser nach Belgien: Bereits zum zweiten Mal dürfen wir unsere Gästeunterkünfte auf dem Gutshof Fürstenberg und unsere Heimat im deutschsprachigen Rundfunk Belgiens vorstellen. Vom 26. bis 30. Oktober 2026 nimmt BRF2 seine Hörerinnen und Hörer mit auf eine Entdeckungsreise ins Weserbergland. Und am Ende der Woche wartet sogar eine besondere Gewinnchance!

Wir freuen uns sehr, erneut Teil der beliebten Radiosendung „Unterwegs mit BRF2“ zu sein. Eine Woche lang dreht sich alles um unseren historischen Gutshof, die Ferienwohnung Kutscherstube, die Natur des Sollings und die traditionsreiche Porzellangeschichte Fürstenbergs.

Ein Stück Weserbergland für Belgien

Was macht einen Urlaub in Fürstenberg besonders? Die Ruhe hoch über der Weser, die weiten Wälder des Sollings oder die Atmosphäre unseres denkmalgeschützten Hofmeisterhauses? In Interviews und redaktionellen Beiträgen erzählen wir von unserem Leben auf dem Gutshof, der behutsamen Sanierung historischer Gebäude und unserer Leidenschaft, diesen besonderen Ort mit Gästen zu teilen. Natürlich darf auch das berühmte Fürstenberger Porzellan nicht fehlen. Seit 1747 wird hier das „weiße Gold“ gefertigt. Die Porzellanmanufaktur zählt zu den ältesten noch bestehenden Europas und hat unseren kleinen Ort international bekannt gemacht.

Einschalten, miträtseln und Urlaub gewinnen!

Am Freitag, dem 30. Oktober, verlost BRF2 drei Übernachtungen für zwei Personen in unserer Ferienwohnung Kutscherstube! Dafür müssen die Hörerinnen und Hörer eine kleine Rätselfrage beantworten.

Wer während der Radiowoche aufmerksam zuhört, dürfte die Antwort schnell finden. Die Themenwoche läuft vom 26. bis 30. Oktober 2026, jeweils gegen 8:40 Uhr. Am Mittwoch und Donnerstag sind wir persönlich in Interviews zu hören. Am Freitag wird schließlich der Kurzurlaub verlost. Alle Informationen zur Sendung gibt es auf brf2.be.

Unsere Heimat über die Grenzen hinaus

Dass Fürstenberg nun schon zum zweiten Mal seinen Weg ins belgische Radio findet, freut uns besonders. Schließlich hat unser kleiner Ort viel zu erzählen: von Porzellankunst seit 1747, außergewöhnlicher Natur und Menschen, die sich mit Leidenschaft um den Erhalt seiner Geschichte kümmern. Wir wünschen allen Hörerinnen und Hörern viel Freude beim Entdecken und natürlich viel Glück bei der Verlosung!

Ein herzliches Dankeschön an das Team von BRF2 für die erneute Einladung!

Porzellan selbst gestalten: Die Besucherwerkstatt im Schloss Fürstenberg

Wie kommt eigentlich der Henkel an die Tasse? Und wie entstehen die kunstvollen Figuren und filigranen Dekore, für die FÜRSTENBERG seit Jahrhunderten bekannt ist? In der Besucherwerkstatt im Museum Schloss Fürstenberg können Gäste diesen Fragen auf den Grund gehen und sogar selbst zu Pinsel und Farbe greifen.

Nur wenige Schritte von unserem Gutshof entfernt wartet ein besonderes Erlebnis für große und kleine Entdecker. In der Besucherwerkstatt des Museums Schloss Fürstenberg wird die traditionsreiche Porzellanherstellung lebendig. Hier lässt sich aus nächster Nähe beobachten, wie viel handwerkliches Geschick und Erfahrung in einem einzigen Stück Porzellan stecken.

Handwerkskunst hautnah erleben

An vier Arbeitsplätzen zeigen erfahrene Porzelliner verschiedene Techniken der Herstellung. Besucher erleben, wie Porzellanfiguren gegossen, Henkel an Tassen angebracht und feine Dekore von Hand aufgetragen werden. Eine multimediale Präsentation ergänzt die Vorführungen und veranschaulicht den Weg vom Rohstoff bis zum fertigen Porzellan.

Ein eigenes Stück Fürstenberg gestalten

Besonders schön: In der Besucherwerkstatt darf man selbst kreativ werden! Ob fantasievolle Blumenmuster, bunte Motive oder ganz persönliche Gestaltungsideen: Unter Anleitung erfahrener Porzellanmaler können Kinder und Erwachsene ihr eigenes FÜRSTENBERG-Porzellan bemalen.

Das Angebot beginnt bereits bei 5 Euro zuzüglich Museumseintritt und ist während der regulären Öffnungszeiten der Besucherwerkstatt ohne Anmeldung möglich, sofern Plätze frei sind.

Nach dem Bemalen werden die kleinen Kunstwerke in der Manufaktur gebrannt. Etwa drei bis vier Wochen später sind sie fertig und können abgeholt oder gegen eine Versandgebühr nach Hause geschickt werden. So entsteht ein ganz persönliches Andenken an den Urlaub im Weserbergland.

Unser Tipp für einen Ausflug in Fürstenberg

Die Besucherwerkstatt ist ein wunderbares Ziel für Familien, Paare und alle, die Freude am kreativen Gestalten haben. Gerade an einem Regentag bietet sie eine schöne Gelegenheit, die Geschichte unseres Ortes einmal ganz praktisch kennenzulernen.

Und das Beste: Von unseren Ferienwohnungen auf dem Gutshof Fürstenberg sind es nur wenige Schritte bis zum Schloss.

Wer mag, verbindet den Besuch mit einem Rundgang durch das Porzellanmuseum, einem Blick über das Wesertal oder einem Abstecher in den Manufaktur-Werksverkauf.

Weitere Informationen, Öffnungszeiten und Angebote gibt es direkt hier: Museum Schloss Fürstenberg.

Cozy statt Konfetti.

Wenn andernorts der Ausnahmezustand regiert, wird es auf dem Gutshof Fürstenberg leise, warm und weit. Die Kutscherstube | Hofquartier für zwei ist ein Ort für Wintertage mit Kaminfeuer, langen Abenden, guten Gesprächen und der besonderen Ruhe historischer Mauern. Ein Februar für Menschen, die nicht verschwinden wollen, sondern ankommen.

Februar ist auch ein Ort

Sie ist ein Platz für zwei Menschen, die ein paar Tage aus dem Takt steigen wollen. Morgens ohne Wecker. Spaziergänge durch das Weserbergland. Nachmittage auf dem Sofa. Abende am Feuer. Dazwischen: nichts, was erledigt werden muss oder einengt.

Gerade im Februar zeigt das Weserbergland eine Seite, die man in den vollen Monaten oft übersieht. Weite. Ruhe. Winterlicht. Kleine Cafés in den umliegenden Orten. Leere Wege entlang der Weser oder im Solling. Und immer wieder: das Ankommen auf dem Hof.

Unter dem Leitmotiv
„Bleiben Sie. Der Rest ergibt sich.“
ist die Kutscherstube genau für diese Zeit gedacht.

👉 Aktuell sind im Februar noch freie Termine verfügbar.
Ideal für ein verlängertes Wochenende, eine kleine Auszeit unter der Woche oder ein bewusst ruhiges Gegenprogramm zur Karnevalszeit.

Florale Freundschaft & duftende Sommergrüße

Wenn man unsere Gästewohnung in Fürstenberg betritt, liegt aktuell ein Duft von Sommer in der Luft. Kein lauter, aufdringlicher Sommer, sondern einer, der leise flüstert: von goldener Heuernte, warmem Wind über Getreidefeldern und sonnengetrockneten Kräutern. Dafür verantwortlich ist ein ganz besonderes Schaustück: ein von Hand gebundener Kranz aus Gräsern, Getreide und Wildkräutern – gefertigt von der wunderbaren Anna, die in Fürstenberg mit viel Herzblut ihr kleines Floristiklädchen herbs & hygge eröffnet hat.

Anna ist keine klassische Floristin – sie ist vielmehr eine Gestalterin des Natürlichen. Mit einem feinen Gespür für Formen, Farben und Texturen schafft sie kleine Kunstwerke voller Poesie. Ihre Arrangements sind nie überladen, sondern erzählen leise Geschichten. Mal von einem Spaziergang im Solling, mal vom Abendlicht über der Weser, mal vom Duft eines frisch geschnittenen Kräuterbunds.

Kooperation mit Anna von @herbshygge

Dass Anna nun einen Ort für ihre Arbeit in Fürstenberg geschaffen hat, erfüllt uns mit großer Freude. Ihr Lädchen ist kein Geschäft im herkömmlichen Sinne. Es hat keine täglichen Öffnungszeiten, sondern funktioniert auf Bestellung und im Rahmen von Veranstaltungen. Wer also ein besonderes florales Werk sucht – sei es für ein Fest, ein Fotoshooting oder einfach nur für den eigenen Tisch – kann sich mit Anna in Verbindung setzen. Und: Einen Blick auf ihre ästhetischen Arrangements sollte man sich nicht entgehen lassen – zu finden auf Instagram unter @herbshygge.

Ihre Arbeiten passen in ihrer Zurückhaltung und Schönheit ganz wunderbar zum Ambiente unseres Gutshofes. Deshalb freuen wir uns besonders über die Zusammenarbeit mit ihr – und über die Freundschaft, die in den letzte Jahren gewachsen ist. Anna teilt mit uns die Liebe zur Region, zu Natürlichkeit und zu Dingen, die bleiben dürfen – weil sie mit Hingabe gemacht wurden.

Wer bei uns zu Gast ist, darf sich also nicht nur auf gemütliche Räume freuen, sondern auch auf florale Akzente, die den Geist des Weserberglands einfangen.

Liebe Anna – schön, dass du hier bist!

Zwischen Lehmklumpen & Loftträumen

Direkt neben der berühmten Porzellanmanufaktur, wo seit 1747 Handwerk auf höchste Form trifft, soll ein besonderer Ort entstehen: das Porzelliner Loft. Zwei Etagen, ein durchgehender Raum, eine Galerie – entstanden aus der Not, getragen von einer Vision.

Hier treffen puristisches Design, altes Blümchenporzellan, Lehmputz, Flohmarktfundstücke und ehrliche Handarbeit aufeinander. Ein Ort, der Geschichte atmet – und doch offen ist für neue Geschichten.

Wir sanieren denkmalgerecht, ohne Millionen, mit Blick für Details und dem Ziel, diesen Ort irgendwann auch für Gäste erlebbar zu machen. Für Paare. Familien. Kreative. Für Menschen, die das Echte suchen.

Folgt uns auf unserer Reise – auf dem Blog, auf Instagram, auf der Baustelle.
Das Porzelliner Loft ist noch im Werden – aber jeden Tag wächst daraus ein ganz besonderer Ort.

Porzellankultur

Selbst mit Pinsel und Farbe arbeiten

Sie würden gern Porzellan bemalen und wissen noch nicht, wie Sie mit Pinsel und Farbe auf kostbarem Manufakturporzellan umgehen sollen? Die fachkundigen Seminarleiter*innen der Manufaktur FÜRSTENBERG vermitteln Ihnen die handwerklichen Grundlagen der traditionellen FÜRSTENBERG-Malerei, die zu den ältesten in Europa gehört.

In kleinen Gruppen von fünf bis acht Teilnehmern können Sie das Porzellanmalen erlernen oder Ihre bereits erworbenen Kenntnisse vertiefen. Hierfür stellen wir Ihnen Malvorlagen aus der Manufaktur zur Verfügung. Lassen Sie sich durch das Ambiente des Schlosses, eine Besichtigung des Museums und die wechselnden Sonderausstellungen zu neuen Motiven für Ihre eigenen malerischen Unikate inspirieren!

Termine und Angebote 2024
https://www.fuerstenberg-schloss.com/besucherinfo/malk

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur wichtig, es begleitet uns in allen Lebensbereichen. Wir leben in und mit Gebäuden, die aus dem 18. Jahrhundert stammen, große alte Bäume spenden uns Schatten und unseren drei kleinen Kinder möchten wir eine ebenso vielfältige Umwelt hinterlassen, wie wir aktuell noch genießen können. Wir wollen aber nicht nur mit Insektenhotels und Blütenmischungen kurzfristige Maßnahmen umsetzen und an der Oberfläche des Problems kratzen, sondern strukturell Nachhaltigkeit schaffen. Dabei muss man sich vielleicht auch ein Stück weit von Perfektionismus und der „Hochdruckreiniger“-Mentalität frei machen und einsehen, das Nachhaltigkeit ein vielschichtiger Prozess ist. Sicher, funktionsfähig und energetisch „sauber“ sind die Leitplanken unseres Handelns. Gerade das Unperfekte eröffnet viele neue Möglichkeiten, regt die Phantasie an und erzählt uns individuellere Geschichten als die glatten Allerweltslösungen.

Bei der Sanierung der Gebäude versuchen wir, nicht nur aufgrund bauphysikalischer Vorzüge, möglichst natürliche und regionaltypische Materialien zu verwenden. Wir setzen an den Fachwerkwänden auf Lehm, bei der Dämmung auf ökologische Varianten und bei der Dacheindeckung und der Gartengestaltung auf den regionaltypischen Solling-Sandstein. Wir stellen aber immer wieder fest, das man bei allen guten Vorsätzen auch viele Kompromisse eingehen muss. Ein Abwägen zwischen Nutzen, Ästhetik, Technik, Kosten und Effizienz begleitet jede Entscheidung. Auch wenn wir gerne mit Lehm arbeiten macht es nicht immer Sinn, alte Wände einzureißen oder festen Zementputz abzuschlagen. Der Erhalt alter Einbauten wie Türen und Fenster macht auch nur Sinn, wenn sie funktionsfähig sind und mit den heutigen Energiestandards mithalten können. Werden neue angeschafft, sollen sie möglichst langlebig und handwerklich ordentlich sein.

Wir sind auch große Freunde von Flohmärkten und Kleinanzeigenportalen. Einige der Dinge, die wir auf unseren Beutezügen ergattern, werden mit viel Liebe einem Upcycling zugeführt und z.B. mit Kreidefarbe zu neuem Leben erweckt oder in neuen Kombinationen wieder zum Einsatz gebracht. Was wir dabei aber nicht möchten, ist ein Sammelsurium aus ausgedienten Dingen. Manchmal ist der letzte Nutzen nur noch der Brennwert im Kamin.

Nachhaltigkeit & Vielfalt auch im Grünen

In unserem Garten achten wir nicht nur auf Bienen, sondern bieten vielen Insekten und Kleinsäugern Unterschlupf und Nahrungsangebote. Spatzen in der Hauswand, Hirschkäfer am Holzhaufen, Eidechsen und Hummeln in der Trockenmauer oder Fledermäuse am Abendhimmel – wir freuen uns über viele unterschiedliche Lebewesen im Kreislauf. Bei den Vögeln ist es immer wieder ein Erlebnis, die jährliche Ankunft der Störche in Boffzen oder der Schwalben auf unserem Hof zu erwarten. Uhu, Rotmilan, Buntspecht und Turmfalken sind weitere Gäste über unseren Köpfen. Bei dem Blick aus dem Fenster sieht man die Pferde des Hofes, aber auch Fuchs, Hase und Hermelinchen huschen über die Koppel.

Dachsanierung

Große Freude! Anfang Juli erreichte uns der sehnlichst erwartete Zuwendungsbescheid aus dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Hildesheim. Darin eine Zuwendungssumme, die es uns ermöglicht, dem Sandsteindach des Hofmeisterhauses eine substanziellen Ertüchtigung zukommen zu lassen. Zusammen mit den Mitteln der Niedersächsischen sowie der Braunschweigischen Sparkassenstiftung können wir das finanziell herausfordernde Projekt nun realisieren! Vielen Dank an die Beteiligten aus Denkmalpflege, Stiftungsgremien und Verwaltung.

Sanierung des Sandsteindaches des sog. Hofmeisterhauses der Domäne Fürstenberg

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme:

„Kulturerbe“

Mit dieser Maßnahme werden der Erhalt und die Wiederherstellung historischer Gebäude, Gartenanlagen und Kulturlandschaften unterstützt. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der ländlichen Gebiete zu bewahren.

Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Braunschweigische Sparkassenstiftung

Jannes

Ein weiteres Paar kleine Füße belebt mit unserem Sohn Jannes Pepe nun den Gutshof. Der Junge wurde am 10. August geboren, erfreut sich bester Gesundheit und wächst prächtig. Wir sind stolz und froh, ihn nun endlich bei uns zu haben. Wir bedanken uns für die vielen Glückwünsche, Aufmerksamkeiten und Geschenke zu seiner Geburt und freuen uns über jede Nachricht, die uns in dieser besonderen Zeit erreicht.

Ein Kind macht das Haus glücklicher, die Liebe stärker, die Geduld größer, die Hände geschäftiger, die Nächte länger, die Tage kürzer und die Zukunft heller. Drei Kinder machen von allem noch viel mehr.

Winter!

Endlich wieder richtig viel Schnee! Nachdem uns der Winter 19/20 ja irgendwie ausgelassen hat, konnten wir die letzten Wochen im Januar rodelnd genießen. Die weiße Pracht hat den Solling im Griff und verzaubert den Garten und die ganze Landschaft. Trotz Corona und allen Einschränkungen drumherum eine schöne Zeit. Wir genießen die Zeit auf dem Schlitten mit den Kindern. Natürlich ist auch der Schneemann schon gebaut, wobei ihm Paul die Möhrennase vor lauter Appetit nicht lange überlassen hat:)