Cozy statt Konfetti.

Wenn andernorts der Ausnahmezustand regiert, wird es auf dem Gutshof Fürstenberg leise, warm und weit. Die Kutscherstube | Hofquartier für zwei ist ein Ort für Wintertage mit Kaminfeuer, langen Abenden, guten Gesprächen und der besonderen Ruhe historischer Mauern. Ein Februar für Menschen, die nicht verschwinden wollen, sondern ankommen.

Februar ist auch ein Ort

Sie ist ein Platz für zwei Menschen, die ein paar Tage aus dem Takt steigen wollen. Morgens ohne Wecker. Spaziergänge durch das Weserbergland. Nachmittage auf dem Sofa. Abende am Feuer. Dazwischen: nichts, was erledigt werden muss oder einengt.

Gerade im Februar zeigt das Weserbergland eine Seite, die man in den vollen Monaten oft übersieht. Weite. Ruhe. Winterlicht. Kleine Cafés in den umliegenden Orten. Leere Wege entlang der Weser oder im Solling. Und immer wieder: das Ankommen auf dem Hof.

Unter dem Leitmotiv
„Bleiben Sie. Der Rest ergibt sich.“
ist die Kutscherstube genau für diese Zeit gedacht.

👉 Aktuell sind im Februar noch freie Termine verfügbar.
Ideal für ein verlängertes Wochenende, eine kleine Auszeit unter der Woche oder ein bewusst ruhiges Gegenprogramm zur Karnevalszeit.

Florale Freundschaft & duftende Sommergrüße

Wenn man unsere Gästewohnung in Fürstenberg betritt, liegt aktuell ein Duft von Sommer in der Luft. Kein lauter, aufdringlicher Sommer, sondern einer, der leise flüstert: von goldener Heuernte, warmem Wind über Getreidefeldern und sonnengetrockneten Kräutern. Dafür verantwortlich ist ein ganz besonderes Schaustück: ein von Hand gebundener Kranz aus Gräsern, Getreide und Wildkräutern – gefertigt von der wunderbaren Anna, die in Fürstenberg mit viel Herzblut ihr kleines Floristiklädchen herbs & hygge eröffnet hat.

Anna ist keine klassische Floristin – sie ist vielmehr eine Gestalterin des Natürlichen. Mit einem feinen Gespür für Formen, Farben und Texturen schafft sie kleine Kunstwerke voller Poesie. Ihre Arrangements sind nie überladen, sondern erzählen leise Geschichten. Mal von einem Spaziergang im Solling, mal vom Abendlicht über der Weser, mal vom Duft eines frisch geschnittenen Kräuterbunds.

Kooperation mit Anna von @herbshygge

Dass Anna nun einen Ort für ihre Arbeit in Fürstenberg geschaffen hat, erfüllt uns mit großer Freude. Ihr Lädchen ist kein Geschäft im herkömmlichen Sinne. Es hat keine täglichen Öffnungszeiten, sondern funktioniert auf Bestellung und im Rahmen von Veranstaltungen. Wer also ein besonderes florales Werk sucht – sei es für ein Fest, ein Fotoshooting oder einfach nur für den eigenen Tisch – kann sich mit Anna in Verbindung setzen. Und: Einen Blick auf ihre ästhetischen Arrangements sollte man sich nicht entgehen lassen – zu finden auf Instagram unter @herbshygge.

Ihre Arbeiten passen in ihrer Zurückhaltung und Schönheit ganz wunderbar zum Ambiente unseres Gutshofes. Deshalb freuen wir uns besonders über die Zusammenarbeit mit ihr – und über die Freundschaft, die in den letzte Jahren gewachsen ist. Anna teilt mit uns die Liebe zur Region, zu Natürlichkeit und zu Dingen, die bleiben dürfen – weil sie mit Hingabe gemacht wurden.

Wer bei uns zu Gast ist, darf sich also nicht nur auf gemütliche Räume freuen, sondern auch auf florale Akzente, die den Geist des Weserberglands einfangen.

Liebe Anna – schön, dass du hier bist!

Zwischen Lehmklumpen & Loftträumen

Direkt neben der berühmten Porzellanmanufaktur, wo seit 1747 Handwerk auf höchste Form trifft, soll ein besonderer Ort entstehen: das Porzelliner Loft. Zwei Etagen, ein durchgehender Raum, eine Galerie – entstanden aus der Not, getragen von einer Vision.

Hier treffen puristisches Design, altes Blümchenporzellan, Lehmputz, Flohmarktfundstücke und ehrliche Handarbeit aufeinander. Ein Ort, der Geschichte atmet – und doch offen ist für neue Geschichten.

Wir sanieren denkmalgerecht, ohne Millionen, mit Blick für Details und dem Ziel, diesen Ort irgendwann auch für Gäste erlebbar zu machen. Für Paare. Familien. Kreative. Für Menschen, die das Echte suchen.

Folgt uns auf unserer Reise – auf dem Blog, auf Instagram, auf der Baustelle.
Das Porzelliner Loft ist noch im Werden – aber jeden Tag wächst daraus ein ganz besonderer Ort.

Porzellankultur

Selbst mit Pinsel und Farbe arbeiten

Sie würden gern Porzellan bemalen und wissen noch nicht, wie Sie mit Pinsel und Farbe auf kostbarem Manufakturporzellan umgehen sollen? Die fachkundigen Seminarleiter*innen der Manufaktur FÜRSTENBERG vermitteln Ihnen die handwerklichen Grundlagen der traditionellen FÜRSTENBERG-Malerei, die zu den ältesten in Europa gehört.

In kleinen Gruppen von fünf bis acht Teilnehmern können Sie das Porzellanmalen erlernen oder Ihre bereits erworbenen Kenntnisse vertiefen. Hierfür stellen wir Ihnen Malvorlagen aus der Manufaktur zur Verfügung. Lassen Sie sich durch das Ambiente des Schlosses, eine Besichtigung des Museums und die wechselnden Sonderausstellungen zu neuen Motiven für Ihre eigenen malerischen Unikate inspirieren!

Termine und Angebote 2024
https://www.fuerstenberg-schloss.com/besucherinfo/malk

Nachhaltigkeit

Das Thema Nachhaltigkeit ist für uns nicht nur wichtig, es begleitet uns in allen Lebensbereichen. Wir leben in und mit Gebäuden, die aus dem 18. Jahrhundert stammen, große alte Bäume spenden uns Schatten und unseren drei kleinen Kinder möchten wir eine ebenso vielfältige Umwelt hinterlassen, wie wir aktuell noch genießen können. Wir wollen aber nicht nur mit Insektenhotels und Blütenmischungen kurzfristige Maßnahmen umsetzen und an der Oberfläche des Problems kratzen, sondern strukturell Nachhaltigkeit schaffen. Dabei muss man sich vielleicht auch ein Stück weit von Perfektionismus und der „Hochdruckreiniger“-Mentalität frei machen und einsehen, das Nachhaltigkeit ein vielschichtiger Prozess ist. Sicher, funktionsfähig und energetisch „sauber“ sind die Leitplanken unseres Handelns. Gerade das Unperfekte eröffnet viele neue Möglichkeiten, regt die Phantasie an und erzählt uns individuellere Geschichten als die glatten Allerweltslösungen.

Bei der Sanierung der Gebäude versuchen wir, nicht nur aufgrund bauphysikalischer Vorzüge, möglichst natürliche und regionaltypische Materialien zu verwenden. Wir setzen an den Fachwerkwänden auf Lehm, bei der Dämmung auf ökologische Varianten und bei der Dacheindeckung und der Gartengestaltung auf den regionaltypischen Solling-Sandstein. Wir stellen aber immer wieder fest, das man bei allen guten Vorsätzen auch viele Kompromisse eingehen muss. Ein Abwägen zwischen Nutzen, Ästhetik, Technik, Kosten und Effizienz begleitet jede Entscheidung. Auch wenn wir gerne mit Lehm arbeiten macht es nicht immer Sinn, alte Wände einzureißen oder festen Zementputz abzuschlagen. Der Erhalt alter Einbauten wie Türen und Fenster macht auch nur Sinn, wenn sie funktionsfähig sind und mit den heutigen Energiestandards mithalten können. Werden neue angeschafft, sollen sie möglichst langlebig und handwerklich ordentlich sein.

Wir sind auch große Freunde von Flohmärkten und Kleinanzeigenportalen. Einige der Dinge, die wir auf unseren Beutezügen ergattern, werden mit viel Liebe einem Upcycling zugeführt und z.B. mit Kreidefarbe zu neuem Leben erweckt oder in neuen Kombinationen wieder zum Einsatz gebracht. Was wir dabei aber nicht möchten, ist ein Sammelsurium aus ausgedienten Dingen. Manchmal ist der letzte Nutzen nur noch der Brennwert im Kamin.

Nachhaltigkeit & Vielfalt auch im Grünen

In unserem Garten achten wir nicht nur auf Bienen, sondern bieten vielen Insekten und Kleinsäugern Unterschlupf und Nahrungsangebote. Spatzen in der Hauswand, Hirschkäfer am Holzhaufen, Eidechsen und Hummeln in der Trockenmauer oder Fledermäuse am Abendhimmel – wir freuen uns über viele unterschiedliche Lebewesen im Kreislauf. Bei den Vögeln ist es immer wieder ein Erlebnis, die jährliche Ankunft der Störche in Boffzen oder der Schwalben auf unserem Hof zu erwarten. Uhu, Rotmilan, Buntspecht und Turmfalken sind weitere Gäste über unseren Köpfen. Bei dem Blick aus dem Fenster sieht man die Pferde des Hofes, aber auch Fuchs, Hase und Hermelinchen huschen über die Koppel.

Dachsanierung

Große Freude! Anfang Juli erreichte uns der sehnlichst erwartete Zuwendungsbescheid aus dem Amt für regionale Landesentwicklung Leine-Weser in Hildesheim. Darin eine Zuwendungssumme, die es uns ermöglicht, dem Sandsteindach des Hofmeisterhauses eine substanziellen Ertüchtigung zukommen zu lassen. Zusammen mit den Mitteln der Niedersächsischen sowie der Braunschweigischen Sparkassenstiftung können wir das finanziell herausfordernde Projekt nun realisieren! Vielen Dank an die Beteiligten aus Denkmalpflege, Stiftungsgremien und Verwaltung.

Sanierung des Sandsteindaches des sog. Hofmeisterhauses der Domäne Fürstenberg

Hier investiert Europa in die ländlichen Gebiete mit der Maßnahme:

„Kulturerbe“

Mit dieser Maßnahme werden der Erhalt und die Wiederherstellung historischer Gebäude, Gartenanlagen und Kulturlandschaften unterstützt. Ziel ist es, das kulturelle Erbe der ländlichen Gebiete zu bewahren.

Gefördert durch die Niedersächsische Sparkassenstiftung und die Braunschweigische Sparkassenstiftung

Jannes

Ein weiteres Paar kleine Füße belebt mit unserem Sohn Jannes Pepe nun den Gutshof. Der Junge wurde am 10. August geboren, erfreut sich bester Gesundheit und wächst prächtig. Wir sind stolz und froh, ihn nun endlich bei uns zu haben. Wir bedanken uns für die vielen Glückwünsche, Aufmerksamkeiten und Geschenke zu seiner Geburt und freuen uns über jede Nachricht, die uns in dieser besonderen Zeit erreicht.

Ein Kind macht das Haus glücklicher, die Liebe stärker, die Geduld größer, die Hände geschäftiger, die Nächte länger, die Tage kürzer und die Zukunft heller. Drei Kinder machen von allem noch viel mehr.

Winter!

Endlich wieder richtig viel Schnee! Nachdem uns der Winter 19/20 ja irgendwie ausgelassen hat, konnten wir die letzten Wochen im Januar rodelnd genießen. Die weiße Pracht hat den Solling im Griff und verzaubert den Garten und die ganze Landschaft. Trotz Corona und allen Einschränkungen drumherum eine schöne Zeit. Wir genießen die Zeit auf dem Schlitten mit den Kindern. Natürlich ist auch der Schneemann schon gebaut, wobei ihm Paul die Möhrennase vor lauter Appetit nicht lange überlassen hat:)

Sommer

Der Sommer ist Anfang August auf Hochtouren. Die Schafe dösen auf der Weide im Schatten und auch Olli sucht sich immer wieder einen möglichst kühlen Platz. Der Garten blüht und auch das Gemüsebeet liefert fleißig frische Ernte.

Set für Photoproduktion

Unser guter Freund und Fotograf Alexander Böhle hat uns wieder einmal besucht. Diesmal hatte er seine Kamera dabei, um im Gärtnerappartement eine Homestory für sein eigenes Portfolio zu erstellen. Mit dabei hatte er die äußerst symphatische Olga, die sich gekonnt für die Portraits in ganz unterschiedliche Alltagszenen versetzt hat.

Und was sollen wir sagen – wieder einmal gigantisch, wie er Licht und Stimmung einfängt!

Wer mehr über diesen Künstler am Objektiv erfahren möchte, klickt auf https://alexanderboehle.de/willkommen

Übrigens können Sie uns auch gerne als Fotolocation zu unterschiedlichen Themen anfragen. Gerne zeigen wir Ihnen den Zauber von Haus und Garten, die zu jeder Jahreszeit andere Motive und Stimmungen hervorbringen.